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Die Geburt der Leseparade

Die Geburt der Leseparade

 

Früher traf man sich in Kaffeehäusern um alleine zu lesen oder sich gegenseitig vorzulesen, zu diskutieren und sich zu bilden durch die vielfältigen Meinungen und die Sichtweise der anderen. Der freie Fluss von Informationen und vor allem das man die richtige Information zur richtigen Zeit bekommt ist sehr wertvoll.

Aber wie kommt man gegen den reißenden Strom von Informationen an der uns heute überfällt? Das Linkgewitter auf Twitter und Facebook ist oftmals einfach zu unstrukturiert und zu viel. Sich allerdings nur auf ein News-Portal zu verlassen ist einfach zu wenig und wer nutzt schon frequentiert seinen RSS-Reader? Wie wäre es denn wenn ausgewählte Freiberufler, Unternehmer, Social Media Enthusiasten, Entwickler und Manager eine wöchentliche Übersicht über ihre Lieblingsartikel geben würden? Dies ist das Ziel der Leseparade die ich hiermit ins Leben rufen möchte.

Jede Woche Freitag veröffentlicht einer der Teilnehmer aus dem Kreise der Coworker und Freunde des fluidnetwork eine Sammlung aus Artikeln inklusive einem kurzen Exerpt und Kommentar auf seinem Blog. Das Gute daran, es nicht einfach ein nächstes Blogprojekt mit Design, und Kategoriemanagement und dem Druck einer ganzen Redaktion. Wir helfen uns gegenseitig mit maximal einem Link, Zitat und kurzem Exerpt.

Wie funktioniert die Leseparade?

In wöchentlichem Turnus schicken die Teilnehmer ihren aufbereiteten Link zu einem Artikel, Blogpost oder einem lesenswerten Diskussionsthread der Person die für die Veröffentlichung auf seinem oder ihrem Blog zuständig ist. Aufbereitet heißt die Quelle wurde komplett gelesen, es wurde ein Satz als Zitat ausgewählt und es gibt ein kurzes Exerpt von mindestens zwei Sätzen. Hier ein Beispiel:

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Die Tante Jolesch & das Café Hawelka, besticktes Kissen & Krautfleckerln

„Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Dieser Ausspruch der legendären Tante Jolesch, aufgrund des unbestreitbaren Wahrheitsgehaltes nicht von der Hand zu weisen ist wohl das berühmteste Zitat in dieser an „Sagern“ überreichen Anekdotensammlung über das alte, vergangene Österreich von Friedrich Torberg.”

Eine schöne Zusammenfassung des Klassikers der österreichischen Kaffeehauskultur der beiden Bloggerinnen Ariadne und Penelope. Und somit taugt dieses Beispiel perfekt als Beispiel die Leseparade zu erklären. (gelesen und für gut befunden von Jörn Hendrik)

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Der Titel verweist gleichzeitig auf die Quelle, das Zitat gibt einen ersten Einblick und die Zusammenfassung ist ein wichtiger Teaser, wenn man es schafft noch den Twitteraccount oder Blog des Autors zu finden und zu verlinken noch besser. Darunter kommt dann die Referenz des Leseparade-Redakteurs, natürlich mit Link.

Was sind die Vorteile von einem dezentralem Posting?

Der erste Vorteil liegt auf der Hand, Content für den eigenen Blog, wertvolle Backlinks und wenn wir entsprechende Liebhaber unserer Aktion bekommen auch Aufmerksamkeit.

Worauf sollte man achten?

Ich würde vermeiden auf zu populäre Quellen zu verweisen die voraussichtlich unsere meisten Leser kennen (z.B: Mashable, Techcrunch), aber natürlich kann auch auf eine angefange Kommentar-Diskussion hingewiesen werden oder es gibt Perlen die einfach gezeigt werden müssen. Wichtig ist das nicht offensichtlich eigener Content zitiert wird oder verlinkt wird, es geht ja schließlich um Fundstücke und die beste Werbung ist eh Qualität.

Die aktuellen Beiträge zur Leseparade werden natürlich hier veröffentlicht und verlinkt. Ein Backlink von jedem Blog auf dieses Initialposting ist also obligatorisch und ich werde die jeweils aktuelle Version mit dem Hashtag #fluidnetwork Twittern damit sie ein paar Tage auf der Startseite hier zu sehen ist.

Wer kann mitmachen?

Die Aktion Leseparade ist, wie ja auch schon der Name sagt, durchaus darauf angelegt Mitstreiter zu finden. Kommt doch der Begriff von der Blogparade mit der Themenpostings bezeichnet werden die durch die Blogosphäre gehen. Lassen wir das auf uns zukommen! Die bisherigen Mitstreiter sind:

Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle den Herren von Thirdwave Berlin danken die mir die Inspiration für diese Aktion durch ihre Blogkategorie “what we read this week” gaben. Dies ist dann auch schon die erste Leseempfehlung an dieser Stelle.

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Aktuelle Leseparaden

11. Leseparade auf dem Blog von Jörn Hendrik

10. Leseparade auf dem Blog von Jan

9. Leseparade auf dem Blog von Tobias

8. Leseparade, auf dem Teamblog von Bernd

7. Leseparade, auf dem Blog von Frauke

6. Leseparade, auf dem Blog von Bernd

5. Leseparade, auf dem Blog von Christian

4. Leseparade, auf dem Teamblog von oose.de

3. Leseparade, auf dem Blog von Jörn Hendrik

2. Leseparade, auf dem Blog von Valentin

1. Leseparade, auf dem Blog von Jan

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7 Responses to “Die Geburt der Leseparade”

  1. BerndO

    25 January 2012 at 08:16

    Bin dabei! Bernd

  2. Jörn Hendrik Ast

    25 January 2012 at 13:29

    Super Bernd! Ich denke der Rest wird sich freuen und dich gerne in die Mitte der Leseparadisten aufnehmen! Du kriegst eine Einladung in unseren Podio Space!

  3. Glückwünsche Zur Geburt

    21 January 2013 at 21:54

    Ich habe die Ehre, um das Lesen Parade veranstalten. Die Lesung Parade ist eine Zusammenarbeit von verschiedenen Personen aus dem Bereich der


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  1. [...] Gegenwert. Darunter leider mitunter die Transparenz. Nicht nur aus diesen Gründen hat sich das fluidnetwork entschlossen, Wissen und Informationen durch eine Leseparade wieder zu [...]

  2. [...] Heute ist der Kelch bei mir gelandet. Ich darf die Leseparade präsentieren. Dahinter stecken sehr unterschiedliche Menschen, die sich im Betahaus Hamburg versammeln: Journalisten, Kommunikationsspezialisten, Gründer mit zündender Idee oder auch einfach nur Unternhemensberater, wie ich es bin. Jeden Freitag sammeln wir Fundstücke aus der Welt der Blogs und stellen sie abwechselnd in unseren Blogs vor. Mehr Hintergrund: Lesen Sie hier über Die Geburt der Leseparade. [...]

  3. [...] habe ich die Ehre, die Leseparade zu hosten. Die Leseparade ist ein gemeinsames Projekt verschiedener Menschen aus dem Dunstkreis des [...]

  4. [...] es hat ein wenig gedauert, bis die nun mittlerweile 13. Leseparade des fluidnetwork aus dem Umfeld des Betahauses Hamburg endlich erscheint. Das lag aber nicht an der immer noch viel [...]