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Let’s start a common revolution

Every couple week I stumble upon great Entrepreneurs with great visions and strong mission statements. There is something in the air, the concept of networks of specialists working for a completely different attempt of making business is spreading like wildfire.

Thanks to Slaven wo introduced me to the work of Alex and Ana Bogusky. Common sounds really interesting:

Another very interesting story was brought to me via Twitter yesterday. Paul Sims from made by many wrote about his feelings concerning the 1 billion $ Instagram deal in “instagram is mine and it owes me a living”. I really like the attempt of building a mutual social service:

Kickstarter is proof that crowdfunding works. Likewise, AirBnB is evidence that we don’t need a lot of complexity to start sharing the things we own. Services like Whipcar and Zopa show peer-to-peer lending can get the glacially slow worlds of insurance and banking to support innovation. If an insurance document can be generated on the fly, seconds before you get in a stranger’s car, then could a user become a part owner in a organisation simply by signing up or using micro-investment? I am talking about the idea of ‘mutual‘ organisations. It’s been around for a long time along with Friendly Societies, all precursors to the concept of the welfare state. Apply the same sort of disruptive innovation to this and we could see organisations being created in seconds owned by possibly massive communities.

A very interesting attempt.we are so busy in doing what I call /publishing with so many services that we forget what’s the price for this feeling of sharing awesomeness. Two different attempts, Fearless by Andy Bogusky and a mutual social media service by Paul Sims but I you look close it’s interwoven with the very same DNA of change.

Lasst einen Platz frei

In unserem Nachbarland gibt es eine ganz wunderbare Tradition an die ich mich gerade in einem inspirierenden Morgenmeeting erinnerte. In Polen deckt man zu Weihnachten an der Festtafel immer einen Platz mehr ein als Gäste da sind.

W ilu domach będzie dziś puste miejsce blisko drzwi? – In wie vielen Häusern bleibt heute ein Platz neben der Tür frei?

Ich kenne diese Tradition auch sehr gut von meiner Schwiegermama aus Brasilien, allerdings wäre es dort viel zu umständlich extra einzudecken, denn es kommen immer weitere Gäste zum Essen dazu. Die Frage ist nur wie viele! Was für eine schöne Tradition wie ich finde, das Essen schmeckt doch gleich viel besser wenn man es mit möglichst vielen Lieben Menschen teilt. Die Geschichten werden bunter je mehr Leute am Tisch sitzen und wie oft kommt man so ganz nebenbei auf Themen die sich fortführen, weit über das Mittagessen hinaus!

Bildquelle: Zeitfixierer, FlickR

Wenn man diese Tradition auch in unseren Büros, gerade den Büros von Mittelständlern und Konzernen einführen würde – es würde sich viel an dem Geist der Arbeit ändern. Natürlich würde ich das Beispiel auf einen Arbeitsplatz beziehen und nicht auf Plätze in der Firmenkantine, denn das im Gegensatz zu meinem Vorschlag unverbindliche und weit verbreitete Business Lunch gibt es ja schon zu Genüge.

Nein ich möchte jedem Unternehmen empfehlen Raum zu schaffen für Coworker die nicht gebucht sind oder für Mitarbeiter die noch nicht eingestellt sind. Lasst mir hier auch Bitte den Raum das “Warum” und nicht das “Wie” auszuführen, es ist völlig klar das in Rechtswanwaltskanzleien oder den Wartezimmern von Ärzten nicht einfach Coworker reinlaufen können. Aber man denke an die wunderbaren Synergien, jede Unternehmung hat einen gewissen Kreis an Supportern und Fans, an interessierten Kunden und gar der Familie der Mitarbeiter. Ladet sie doch einfach ein!

Öffnet euch, lasst jeden der sich dafür interessiert rein und sich zu euch setzen und arbeitet Schulter an Schulter. Werdet flexibler und schneller, lernt mit den entstehenden Herausforderungen umzugehen. Wie bekommt der Gast einen Internetzugang, wie kann er oder sie drucken? Was ihr dafür bekommt? Indem Ihr einen Raum öffnet und zum Coworken einladet, beschenkt ihr Menschen sehr direkt und ohne Komplikationen mit Aufmerksamkeit und eurem Raum. Ihr werdet Menschen bei euch haben mit hochinteressanten Ideen die lose Enden schaffen können.

Lose Enden sind das was wir Coworker des fluidnetwork hier im betahaus Hamburg täglich knüpfen und ich würde mittlerweile sagen sie sind der Stoff für alle weiteren Projekte. Man lernt sich kennen, tauscht sich aus, schafft Momente der Zusammenarbeit die aus völliger Freiwilligkeit entstehen und schon sind erste Projektideen geboren. Diese Geschenke sind derart wertvoll das sie gar nicht bezahlbar sind, sie lassen sich auch nicht einkaufen oder forcieren. Und wenn ihr jetzt trotzdem ständig über das “Wie” nachdenkt und von Hölzchen auf Stöckchen kommt, lasst es doch einfach sein. Über Traditionen diskutiert man nicht, man folgt ihnen.

In diesem Sinne frage ich (vielen Dank Agnieszka für die Nachhilfe in Polnisch):

W ilu firmach będzie dziś wolne biurko? – In wie vielen Unternehmen bleibt heute ein Schreibtisch frei?